Dieser Klassiker der jüdischen osteuropäischen Küche wird an Feiertagen als Vorspeise gereicht.

 
Zutaten:
1 kleiner Karpfen (ca. 1 kg)
3 große Zwiebeln
1 Ei
ca. 1 Tasse Brösel oder „Matzeh-Mehl“
2 mittlere Karotten
1 EL Zucker
Salz
Pfeffer

 

Zubereitung:
Den Karpfen ausnehmen, schuppen und abspülen. Anschließend Kopf, Schwanz und Flossen abschneiden und den Rest mit einer Zwiebel durch einen Fleischwolf passieren.

Zu der Masse 2 Eier, die Brösel sowie Salz und Pfeffer zufügen. Die Masse soll mittelfest werden, damit flache Laberln geformt werden können (mit der Menge der Brösel die Konsistenz kontrollieren). Den Kopf, Schwanz und Flossen mit 2 Zwiebeln, den geschälten Karotten, Zucker, Salz und Pfeffer mit Wasser aufkochen und die Laberln dazugeben. Dabei muss soviel Wasser verwendet werden, dass die Laberln gerade bedeckt sind.

Ca. 1 Stunde auf kleiner Flamme sieden lassen. Danach die Laberln vorsichtig herausnehmen und auf eine flache Schale legen.

Die Karotten in Scheiben schneiden und auf die Laberln legen als Verzierung. Den verbleibenden Fond evtl. nachwürzen, sieben und abkühlen lassen. Sowohl die Laberln als auch den abgekühlten Fond in den Kühlschrank stellen zum Gelieren. Die kalten Laberln mit dem gelierten Fond und Kren servieren gemeinsam mit Weißbrot.

 
Varianten:
In der Originalversion wird der Fisch ausgehöhlt und die Haut dann mit der Farce gefüllt. Näheres dazu, sowie weitere Varianten finden Sie bei Wikipedia.

cc Olaf.herfurth Wikimedia

 

 

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