Die Grillsaison hat begonnen – Bio-Fisch schmeckt vom Feuer köstlich und ist eine leichte und gesunde Alternative zu Würstel und Koteletts.

Ein ganz besonders Schmankerl ist unser Waldviertler Bio-Karpfen vom Grill. Aus dem Biofisch-Sortiment eignen sich außerdem Bio-Saiblinge oder -Forellen, die Wildfang-Reinanken aus dem Millstätter See, oder auch die Biofisch-Lachskotelettes hervorragend zum Grillen.

Grillen am TeichBesonders gemütlich ists natürlich direkt am Fischteich, aber auch zu Hause beim Fußballschauen oder beim Badeausflug auf der Donauinsel schmeckt frischer Biofisch vom Rost hervorragend!

 

So gelingt Ihnen der Bio-Fisch vom Grill

Je frischer, desto besser: Frischer Fisch ist fest und zerfällt nicht beim Grillen.
Gut vorbereiten: Den Fisch 2-3 Stunden vor dem Grillen gut marinieren.
Keine Zeit? Füllen Sie den Fisch einfach mit Kräutern, Zitronen, Limettenspalten oder
mit gewürzter Butter.
Abstand halten: Den Grillrost in größerem Abstand über die Glut hängen. Fisch braucht
nicht so lange bis er durch ist.
Bitte Wenden: Damit der Fisch beim Wenden nicht zerfällt, verwenden Sie Grillschalen
oder Fischgitter. Empfindliche Filets sind in eingefetteter Alufolie am Besten aufgehoben. Achtung! Wenn Sie Alufolie verwenden, vermeiden Sie Säure!
Prüfen und servieren: Um zu testen, ob der Fisch gar ist, sticht man hinein und schiebt
das Fleisch auseinander. Ist es innen kräftig weiß und nicht mehr glasig durchschimmernd, kann serviert werden.
 

 

Waldviertler Bio-Karpfen vom Grill

Zutaten:
1,5 kg – 2,5 kg Karpfen für 3-4 Personen
oder 0,25 kg Karpfen-Filet pro Person
Frische gehackte Gartenkräuter (Salbei, Thymian, Petersilie, Rosamarin ..)
Olivenöl, Knoblauch, Meersalz, Paprika-Pulver, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
10-15 Minuten Grillzeit für Filet, 30-45 Minuten für ganze Karpfen

Grillen lassen sich sowohl ganze als auch halbierte Karpfen (auch ohne Kopf – wegen dem Platz am Griller). Ganze Karpfen sollten man von der Haut her alle 0,5 cm ganz tief bis auf die Wirbelsäule einschneiden (man hört es, wenn die Gräten durchtrennt werden), dann hat man einen Genuss ohne Gräten. Sie können das bei uns auch so bestellen.
Zum Grillen mit Folie oder in einer Fischzange ist auch ein geschröpftes Karpfenfilet möglich, dabei werden beim Filet die Gräten durchtrennt. Die Karpfen-Filets bleiben beim Grillen schön saftig, wenn sie über Nacht in einer Sur (ca. 6% Salz = 60g Salz je Liter) eingelegt waren – dann aber später kein zusätzliches Salz verwenden.

Würzen oder Marinieren: Wenn Zeit für Vorbereitung ist, kann man den Karpfen ein paar Stunden bzw. über Nacht marinieren – ansonsten direkt vor dem Grillen innen und außen einreiben -mit Olivenöl, frisch gemahlenem Pfeffer, etwas Paprika, Salz und Knoblauch nach Geschmack. Dann werden die gehackten Gartenkräuter (Salbei, Petersilie, Rosmarin, Thymian etc.) in die Fleischspalten der Schröpfschnitte eingerieben. Dann ist Zeit, den Fisch zumindest eine halbe Stunde ruhen zu lassen.

Grill vorbereiten: Am Gasgriller eine Temperatur von ca. 180°C einstellen, am Holzkohle-Grill die Kohle so weit abbrennen lassen, dass sie einen weißen Asche-Überzug hat und die Menge für die Grillzeit (30–45 Minuten für einen ganzen Fisch) auch vorhält. Ein Deckel am Grill hilft dabei natürlich.
Wer ein Fisch-Gitter zur Verfügung hat, dem erleichtert es das Wenden des Fisches. Ganze Fische werden ohne Folie, Filets mit (Alu- oder Papier-)Folie aufgelegt, wenn kein Gitter zur Verfügung steht. Bei Alu-Folie unbedingt auf Zitrone (und andere Säure) verzichten, sonst „vergiftet“ man sich selbst mit Aluminium.

Grillen und Garzeit: Filets sind üblicherweise nach 10–15 Minuten schon fertig, sanze Fische brauchen schon eine halbe bis dreiviertel Stunde. Nach ca. der Hälfte der geplanten Garzeit sollte der Fisch einmal gewendet werden. Der Karpfen ist dann fertig gegart, wenn an der dicksten Stelle am Rücken das Fleisch beim einstechen mit einer Gabel/Messer weiß ist – ist es glasig, dann ist der Fisch knapp vor dem fertig werden. Wenn man das Fleisch noch nicht leicht einstechen kann, dann dauert es noch eine Weile bis zum optimalen Garpunkt.

Jeder Griller ist unterschiedlich, daher sind Zeitangaben Anhaltspunkte – für ein gutes Ergebnis zählen die eigenen Erfahrungswerte. Generell gilt: Fisch lieber bei etwas niederer Temperatur grillen – ist es zu heiß, besteht die Gefahr, dass er austrocknet.

 

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